TECHNOGERMA schließt Partnerschaft mit Hessischer Landesregierung
Wiesbaden / Darmstadt, 27. 01. 2012
Auf Einladung der Hessischen Landesregierung tritt der Darmstädter Prüfstandsspezialist als Unternehmenspartner dem Netzwerk „Elektromobilität Hessen“ bei.
Hessen möchte laut dem Ministerpräsidenten Volker Bouffier (Foto rechts "© E. Blatt" ) mit der Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main Schaufenster der Elektromobilität werden. Das Land Hessen beteiligt sich damit an der Ausschreibung des Bundes als Schaufensterregion der Elektromobilität – etliche namhafte Unternehmenspartner aus der Metropolregion unterstützen das Bundesland dabei. Neben der Darmstädter TECHNOGERMA Systems GmbH zählt auch die Adam Opel AG, die Deutsche Lufthansa AG und die Fraport AG sowie weitere führende Partner zu den Förderern.
„Hessen ist einer der wirtschaftsstärksten Standorte der Bundesrepublik Deutschland. Als Transitland und Logistikstandort ist die Mobilität einer der wichtigsten Standortfaktoren“, erläuterte der Ministerpräsident Bouffier im Rahmen einer Pressekonferenz zum Jahresbeginn. Zukunftsfähigkeit bedeute daher, mehr Verkehr mit den Herausforderungen des Klimaschutzes in Einklang zu bringen. „Aus diesem Grund ist Elektromobilität für die Hessische Landesregierung von wesentlicher Bedeutung, denn ohne ein Umdenken im Bereich der Mobilität ist eine Energiewende nicht möglich“, so Bouffier.
Das von der Bundesregierung ausgeschriebene Programm hat das Ziel, Deutschland zu einem Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu entwickeln. Zudem hat sich die Bundesregierung das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu bringen.
Bouffier sieht die Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main gut aufgestellt und ist zuversichtlich, dass sie eine der Schaufensterregionen der Elektromobilität der Bundesregierung werden wird. „Wir erfüllen die Voraussetzungen in einem Ausmaß wie kaum eine andere Region. Hessen ist einer der wirtschaftsstärksten Standorte in der Bundesrepublik und bringt die notwendige Wirtschaftskraft für die Umsetzung von Projekten mit“, erläuterte Bouffier.
Stimmen der Partner

Dr. Christoph Franz (Foto rechts), Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG:
„Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind in unseren Geschäftsprozessen fest verankert. Darüber hinaus war Lufthansa schon immer Innovationstreiber – in der Luft und am Boden. Im Rahmen unserer Aktivitäten ist die Förderung von Elektromobilität ein wesentlicher neuer Baustein, der auch die Mobilitätsregion Frankfurt Rhein-Main voranbringt.“
Thorsten Schröder (Foto links), Geschäftsführer TECHNOGERMA Systems GmbH:
„Mit Hilfe unserer Prüftechnologie werden die Antriebskonzepte der Zukunft erforscht und zur Serienreife entwickelt. Das Thema Elektroantrieb steht bei vielen Herstellern ganz oben auf der Prioritätenliste, damit wird ein Paradigmenwechsel in der Antriebstechnologie eingeläutet. Als eine der wichtigsten automobilen Regionen Deutschlands - allein in Südhessen sind 23.000 Menschen direkt in der Automobil- und Teileherstellung beschäftigt - ist Hessen bestens gerüstet auch bei der Entwicklung der Elektromobilität eine führende Rolle einzunehmen.“

Prof. Dr. Holger Hanselka (Foto rechts), Leiter des Fraunhofer Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt:
„Elektromobilität bedeutet nicht ausschließlich Elektroauto. Vielmehr bedarf die Elektromobilität eines Systemansatzes von der Energieerzeugung über die Verteilung, Verrechnung, Speicherung bis hin zum Elektroauto selbst. Dieses wird sich in völlig neuen Mobilitätskonzepten wiederfinden und am Ende seines Lebenszyklus sind die verwendeten Materialien in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen.
Wir bei Fraunhofer haben uns dieser Thematik mit unseren verteilten Kompetenzen angenommen. Die Fäden laufen in Hessen / in Darmstadt zusammen. Zudem stellen wir am Standort Darmstadt die Sicherheits- und Zuverlässigkeitskonzepte für die Mobilität im Allgemeinen und für die Elektromobilität im Besonderen sicher.“

Stefan Schulte (Foto links), Vorstandsvorsitzender der Fraport AG:
„Der Flughafen Frankfurt ist das wirtschaftliche Herz des Mobilitätslandes Hessen und zudem Deutschlands wichtigstes Luftverkehrsdrehkreuz mit weltweiten Verbindungen. Mit über 56 Millionen Passagieren im Jahr 2011 ist der Flughafen der internationale Ort der Begegnung in Deutschland und damit auch Hessens Schaufenster zur Welt. Die Fraport AG unterstützt die zahlreichen Aktivitäten der Rhein-Main Region im Hinblick auf die Bewerbung des Landes Hessen als bundesdeutsche Schaufensterregion für Elektromobilität zumal die Reduktion der CO2-Emissionen ein wesentlicher Aspekt auch unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist.“
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