Die Zukunft fährt Hybrid
Fachstudie unter Antriebsentwicklern: Wasserstoff hat keine Chance in Deutschland
Darmstadt, 01. 07. 2010
Fachstudie unter Antriebsentwicklern: Wasserstoff hat keine Chance in
Deutschland
Studie anzufordern unter team@dripke.de
oder 0611/973150
Darmstadt, 1. Juli 2010 – Alternativ oder effizient oder
beides: Die Antriebskonzepte der Zukunft sind Thema für Forschung und
Entwicklung, und längst sind alle Verbraucher neugierig, was in 10 Jahren
unsere Autos und Kraftwagen antreibt. Fast 40 Prozent der Antriebsentwickler
sehen im Hybrid-Antrieb die führende Lösung für die nächsten fünf bis zehn
Jahre, ergab eine Studie von Antriebsprüfstands-Spezialist Technogerma. 100
Fachbesucher der Stuttgarter „Automotive Testing Expo“ wurden befragt. Dem
Wasserstoff räumen die Experten kaum Chancen ein – nur sieben Prozent sehen
darin ein schlüssiges Konzept für die nächsten 5 bis 10 Jahre. „Das entspricht
auch unseren Beobachtungen des Marktes – als Prüfstandsbauer kennen wir die
Lastenhefte der Industrie sehr genau und damit auch die Konzepte, die in den
nächsten Jahren Marktreife erlangen“, beschreibt Dipl.-Ing. Wolfram Klass,
Vertriebsleiter von Technogerma (www.technogerma.com).
So entwickelte und testet
Mercedes-Benz den Hybrid-Antrieb des S400 auf einem Technogerma-Prüfstand, der
in diesem speziellen Fall ausschließlich den Elektromotor in die Zange nimmt.
„Anders als in einem herkömmlichen Prüfstand dient unser modulares System in
Containerbauweise dazu, ausschließlich den Elektromotor der S-Klasse zu prüfen.
Abwärme und andere Einflüsse der Komponenten wie Getriebe und Verbrennungsmotor
im Fahrzeug werden simuliert“, so Ingenieur Klass. Laut der Expertenmeinung auf
der Testing Expo 2010 werden auch in der Verbraucherakzeptanz die hybriden
Antriebe vorne liegen – der Ansicht sind 46 Prozent der Befragten. Ganz
schlecht schneidet die Brennstoffzelle ab – nur 5 Prozent glauben, dass die
breite Nutzerschicht einen PKW mit einem solchen Antrieb kaufen wird.
Entgegen den Modellen in anderen
Ländern sind die deutschen Ingenieure und Antriebsentwickler jedoch der
Ansicht, eine gesetzliche Regelung sei überflüssig, um alternative Konzepte zu
fördern. Nur knapp über 30 Prozent sind für eine Gesetzgebung ähnlich der in
Kalifornien, die Quoten für die unterschiedlichen Antriebe vorsieht. Mehr als
50 Prozent (51 Prozent) möchten den Markt ohne Reglementierungen sehen. Bereits
in wenigen Jahren sehen die Befragten der Technogerma-Studie einen
wahrnehmbaren Marktanteil alternativer Antriebe – 40 Prozent in den nächsten
fünf Jahren, 37 Prozent in den nächsten 10 Jahren. „Auch das deckt sich mit
unseren Erfahrungen. Prüfstände für rein konventionelle Antriebe wie Otto- oder
Dieselmotoren werden zwar weiterhin nachgefragt, die Anforderungen gehen aber
mit deutlich steigender Tendenz zu innovativen und alternativen Konzepten, die
auch ebenso geprüft werden müssen. In diesen Fällen konstruieren wir passgenau
und schlüsselfertig nach dem Lastenheft des Herstellers“, kommentiert Klass die
Aussichten auf dem Antriebssektor.
Die
Technogerma Systems GmbH (TGS) steht am Standort Darmstadt als internationaler Spezialist
für den schlüsselfertigen Bau von Motoren-, Antriebs- und Sonderprüfständen.
Neben Prüfsystemen für PKW- und Nutzfahrzeugantriebe bietet das Unternehmen
auch Sonderkonzepte auf Kundenwunsch, wie bspw. die Kälteprüfung bei bis zu
minus 25 Grad Celsius oder auch Prüfstandsanwendungen für einzelne Aggregate
wie Kompressoren oder Turbolader. Technogerma Systems entwickelt und fertigt
Prüfstandssysteme sowohl für den Automotive- als auch den Non-Automotivesektor
und deren Zulieferindustrie, ebenso wie für Forschungseinrichtungen,
Hochschulen und andere öffentliche Auftraggeber.
Weitere
Informationen:Technogerma Systems GmbH,Röntgenstrasse 10a,64291
Darmstadt, Tel.: 06151 - 99 587 – 0, Internet: www.technogerma.com,
E-Mail: presse@technogerma.com
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